Schutzgemeinschaft Deutscher Wald Köln e.V.

Obstmuseum

der Schutzgemeinschaft Deutscher Wald Köln e.V.

1988 wurde von der Schutzgemeinschaft Deutscher Wald Köln e.V. das Obstmuseum in Gut Leidenhausen angelegt, um alte im Rheinland heimische Obstsorten vor der Vergessenheit zu bewahren.

Es ist seither ein Hauptanliegen der Schutzgemeinschaft Deutscher Wald Köln e.V., neben dem Schutz und der Hege unserer Wälder auch die Pflege der Kulturlandschaft in den Vordergrund zu stellen.

Alte Obstsorten waren über lange Zeit ein wesentlicher Bestandteil der bäuerlichen Kulturlandschaft. Jahrhunderte lang waren eine Vielzahl bekannter, weit verbreiteter, aber auch nur regionaler Obstsorten bestimmend für den Obstbau. Heute ist der Anbau gekennzeichnet durch einige wenige Obstsorten, die nahezu weltweit angebaut werden.

Das Obstmuseum ist keine herkömmliche Obstplantage sondern vielmehr eine ökologisch wertvolle Obstwiese, die sich harmonisch in das Naherholungsgebiet und an das Gut Leidenhausen einfügt.

Die Obstwiese dient der Anschauung und der Wissensvermittlung für die Besucher des Erholungsgebietes Gut Leidenhausen; Probieren ist erlaubt.

2008 stellte der Landschaftsverband Rheinland kostenlos Pflanzgut aus dem Programm „Bereitstellung von Pflanzgut und Wiederherstellung historisch begründeter Landschaftsbilder“ zur Erhaltung des Obstmuseums zur Verfügung.

2009 konnten durch Unterstützung der Deutschen Bundesstiftung Umwelt Naturerbe GmbH Projekt „Wald in Not“ und durch eine Spende der Fielmann AG das Obstmuseum durch die Pflanzung von seltenen heimischen Wildobstarten ergänzt werden.

Arbeitsgruppe Obstbäume

Das Obstmuseum mit seinen vielen alten Obstsorten ist ein wesentlicher Bestandteil der ehemaligen Kulturlandschaft um das Gut Leidenhausen. Nach jahrelanger vernachlässigter Pflege der Obstbäume, hat sich nun eine kleine Gruppe von drei Ehrenamtlern gefunden, die sich um die Pflege der Obstbäume kümmern werden.

Ende Oktober fand ein erster Arbeitseinsatz statt, bei dem erste Schnittmaßnahmen durchgeführt wurden. Die Arbeitsgruppe Obstbäume würde sich freuen, wenn sich weitere Unterstützer in der Geschäftsstelle melden würden.